Die Vanille gehört zu der Familie der Orchideen. Es gibt insgesamt etwa 110 Arten, von denen aber nur rund 15 die aromatische Vanille-Kapsel liefern. Das spezielle Aroma der Vanille wird neben Vanillin und Glucose noch von 35 weiteren Substanzen gebildet. Das Aroma wird erst nach einem sehr arbeitsintensiven Aufbereitungsprozess erlangt, bei dem durch Trocknen und Schwitzen eine Fermentierung erreicht wird. Die Schoten enthalten zum Schluss ca. 1,5 bis 3 Prozent Vanillin.
Ursprünglich stammt die Vanille aus Mexiko. Bereits die Azteken kultivierten die Vanille, damals "Tlilxochitl" auch schwarze Schote genannt, und würzten damit ihr „Xocolatl“, heute als Kakao bekannt.
Im Zuge der Kolonialisierung verschiedener Ländern wurde Vanille von europäischen Seefahrern nach Java, Madagaskar und auf die Komoren gebracht, wo man versuchte die Vanillepflanze zu kultivieren. Jedoch bildeten sich keine Schoten, denn die Befruchtung der Blüte erfolgte in Mexiko auf natürliche Art und Weise durch eine, nur in Lateinamerika vorkommende, Bienenart. Daher muss jede einzelne Blüte von Hand befruchtet werden.
Bis die Vanille zu dem wird, wie wir sie kennen, muss sie einen langen und komplizierten Reifungsprozess über sich ergehen lassen. Da die Vanille nur wenige Stunden am Morgen blüht, müssen alle Blüten sehr schnell von Hand bestäubt werden. Geübte Arbeiter schaffen dabei ca. 1200 Blüten an einem Vormittag. Nach 24 Stunden bilden sich die ersten Fruchtansätze, die in 4-6 Wochen zu 10-20 cm langen Schoten heranwachsen. Bis zur vollen Reife vergehen noch weiter 7-8 Monate. Die Bestimmung des richtigen Erntezeitpunktes ist entscheidend für die Qualität und das Aroma der Vanille. Die Ernte erfolgt ebenfalls von Hand. Das bekannte Aussehen der Vanilleschoten sowie der Hauptaromastoff Vanillin ergeben sich erst nach wochenlangem Trocknen und Fermentieren in der Sonne.
Hauptanbaugebiete der Vanilla planifolia sind die in den Tropen gelegenen Inseln Madagaskar, die Komoren und die Insel Réunion. Die Bezeichnung "Bourbon- Vanille" ist heute geschützt und nur der Vanille aus diesen drei Ländern (îles Bourbon) vorbehalten. Sie ist aufgrund des sehr harmonischen, ausgewogenen Geschmacks am beliebtesten und am höchsten angesehen.
Andere Sorten sind beispielsweise Vanilla Tahitensis und Vanilla Pompona.
Der richtige Umgang und Einsatz unserer Salze und Zucker ist entscheidend für die Entwicklung ihres raffinierten Aromas.
Anwendung unserer raffinierten Salzkompositionen: Bitte benutzen Sie unsere hochwertigen Meersalz-Kombinationen zur Abrundung und Verfeinerung Ihrer Leckereien unmittelbar vor dem Servieren, nicht als Salzersatz beim Kochvorgang. Auf diese Weise schmeicheln unsere faszinierenden Mischungen in ihren Einzelkomponenten Ihrer Nase und Ihrem Gaumen am Besten.
Durch ihren feinen Mahlgrad ist es ein Leichtes unsere Salze zu dosieren.
Anwendung unserer edlen Zuckerkompositionen: Unser mit erstklassigem Rohzucker hergestellter Vanillezucker enthält einen extrem hohen Vanilleanteil. Bitte verwenden Sie ihn beim Backen nicht als kompletten Zuckerersatz, sondern nur anteilig. Die feinen Zuckervariationen mit Ingwerkomponente entstehen aus feinstem Wiener Zucker, dessen Mahlgrad zwischen Kristall- und Puderzucker liegt. Er eignet sich perfekt zum Bestreuen Ihrer Kuchen, Desserts, Früchte und anderen süßen Leckereien.
Bitte bewahren Sie Ihre Kiki-Gewürzsalze und –zucker gut verschlossen und trocken auf, um ihr volles Aroma und ihre Qualität zu bewahren. Gewürzstreuer eignen sich nicht für ihren Einsatz. Gewürze sind in der Regel auch über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus verwertbar. Erkennbar ist dies ganz einfach am unveränderten Geschmack.
